Mit den ersten warmen Tagen im Frühjahr beginnt auch im Insektenhotel wieder das Leben. Viele Wildbienenarten schlüpfen jetzt aus ihren Brutröhren, während andere bereits nach neuen Nistplätzen suchen.
Babett, Peter und Reinhard vom Klimaforum nehmen das Insektenhotel gründlich unter die Lupe: Beschädigte Materialien wie Holzstücke oder Zapfen werden vorsichtig entfernt, Brutröhren aus Bambus oder gebohrte Hartholzblöcke – besonders wichtig für Wildbienen – werden mit Blick auf Stabilität, Sauberkeit und Schutz vor Feuchtigkeit kontrolliert, defekte Röhren werden ersetzt. Die neu erworbenen Strangfalzziegel, deren Rückseite mit von Babett angerührtem Lehm verschlossen sind, werden zum begehrten Domizil für die Gehörnte und Rostrote Mauerbiene. Die Schneckenhäuser im Lehmbett haben sich die Mörtelbienen und Solitärwespen erobert, in den angebohrten Walnüssen im Lehmbett nisten Grab- und Faltenwespen. Auch Marienkäfer haben im Insektenhotel ihr Schlupfloch. Röhren, die verschlossen sind, werden auf keinen Fall aufgebohrt oder gereinigt, denn viele Röhren enthalten noch Larven oder ruhende Insekten.
Der Frühjahrscheck ist ein kleiner Beitrag mit großer Wirkung, denn ein gepflegtes Insektenhotel bietet Wildbienen und Grabwespen und anderen nützlichen Insekten einen sicheren Ort für die Aufzucht ihrer Nachkommen. Und damit ein wertvoller Beitrag zur Bestäubung von Obst, Gemüse und Blumen. Nahrung finden die Insekten ebenfalls direkt vor ihrem Hotel, denn die dort angelegte Wildblumenwiese wurde mit neuem Saatgut aufgefrischt.
Und auch für die Vögel ist gesorgt: Ein vom Klimaforum gespendeter vierstöckiger Nistkasten wurde während dieser Aktion auch noch fachgerecht in einer der Kiefern vor dem Schuleingang angebracht.
Vielen Dank an unsere Kooperationspartner vom Klimaforum für die tolle Unterstützung – wir freuen uns!
(Sie)











